Parkinsontherapie

Bei der Parkinsonschen Krankheit gehen allmählich bestimmte Gehirnzellen zugrunde, so daß es zu einem Mangel an Dopamin - einem chemischen Überträgerstoff – kommt. Das Dopamin ist notwendig ist für die Harmonisierung der Bewegungsabläufe und deren flüssige Durchführung. In weiterer Folge verlangsamen sich zunehmend die Bewegungen, die Muskulatur versteift immer mehr und die Zittrigkeit nimmt zu.
Drei Hauptsymptome sind charakteristisch für die Parkinsonsche Krankheit:
 Der einzelne Erkrankte wird in sehr unterschiedlicher Ausprägung davon betroffen sein.
 
Ursachen von Parkinson
 
Genetische Faktoren, Entzündungen, immunologische Vorgänge oder Umwelteinflüsse. In den meisten Fällen sind die auslösenden Faktoren jedoch nicht bekannt. Am häufigsten tritt diese Krankheit bei über 60-jährigen auf. Männer sind öfter betroffen als Frauen.
 
Verlauf von Parkinson

Charakteristisch für diese Krankheit sind eine monotone Sprache, gebückte Haltung, schlürfender Gang. Der Betroffene leidet unter unwillkürlichen Bewegungsstörungen mit Fallneigung. Die Bewältigung des Alltags kann immer mehr zum Problem werden, in schweren Fällen kann es zusätzlich zu Depressionen und geistigem Verfall kommen.
 
Die Behandlung von Parkinson

Derzeit läßt sich Parkinson nicht heilen, jedoch können die Beschwerden zumindest zeitweilig deutlich gelindert werden.
Die medikamentöse Behandlung konzentriert sich darauf, den Dopaminmangel, z.B. durch sogenannte "Dopamin-Agonisten" auszugleichen. Diese wirken ähnlich natürlichem Dopamin. Eine zentrale Rolle in der Behandlung dieser Krankheit haben neben psycho-sozialer Betreuung auch die Physio- und Ergotherapie. Sie können entscheidend dazu beitragen, den Alltag trotz der verschiedenen Beeinträchtigungen zu bewältigen.